Johannes Erwin Eugen Rommel ( auch "Wüstenfuchs" ) gennannt, war eine bekannte Persönlichkeit des zweiten Weltkrieges. Der Generalfeldmarschall wurde vor allem durch seinen Einsatz im "Afrikakorps" bekannt. Erwin Rommel zählt zwar nicht zu den Beteiligten des Widerstands gegen Adolf Hitler, dennoch gibt es historische Quellen die berichten, das er zum weiteren Kreis, der grundsätzlich in die Verschwörung eingeweihten Offiziere gehörte.
Bei Wikipedia findet sich bei seinem Namen u.a. folgende Erklärung zur Beteiligung Erwin Rommels am Widerstand gegen Adolf Hitler:
"Im Widerstand gegen Hitler?
Rommel zählte nicht zum Widerstand, der das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 plante und ausführte. Er gehörte allerdings zum weiteren Kreis der grundsätzlich in die Verschwörung eingeweihten höheren Offiziere. Nach dem Attentat wurde er von Mitgliedern der Wehrmachtsführung der Mittäterschaft beschuldigt, vor allem von Oberstleutnant Dr. Cäsar von Hofacker, der dies unter Folter aussagte.
Im Zusammenhang mit der Frage, wie weit Rommel in den Widerstand eingebunden war, sagte Rommels Witwe erhellend im September 1945 unter anderem: „Ich möchte nochmals feststellen, dass mein Mann nicht an den Vorbereitungen und der Ausführung des 20. Juli 1944 beteiligt war, da er es als Soldat ablehnte, diesen Weg zu beschreiten.“ Als Rommel im Krankenlager vom gescheiterten Attentat erfuhr, schrieb er seiner Frau: „Zu meinem Unfall hat mich das Attentat auf den Führer besonders stark erschüttert. Man kann Gott danken, daß es so gut abgegangen ist.“[8]
Melchior von Schlippenbach, ein Offizier Rommels, erinnert sich jedoch an folgende Worte, die Rommel später in einer Unterhaltung einmal herausgerutscht seien: „Glauben Sie nicht, es wäre besser gewesen, es hätte am 20. Juli geklappt?“
Es gab jedoch (allerdings sehr unterschiedliche) Interessen, Rommel mit dem Widerstand in Verbindung zu bringen. So hätten prominente Widerständler den „Faktor Rommel“ gern genutzt, obwohl sie in ihm den Hitler-Protegé sahen. Es wurden auf den populärsten deutschen Soldaten zwei Offiziere angesetzt, die ihn für den Widerstand gewinnen sollten: Sein neuer, im April 1944 zu ihm versetzter Stabschef Generalleutnant Hans Speidel sowie der von General Carl-Heinrich von Stülpnagel aus der Pariser Verschwörerzentrale des Oberbefehlshaber West eigens zum Sondieren zu Rommels Stab entsandte Oberstleutnant von Hofacker, der bei Rommel eintraf, als das Datum des beabsichtigten Attentats bereits feststand.
Da Rommels Name auch auf einer Liste des führenden Widerständlers und früheren Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler, ein möglicher Nachfolger Hitlers als Reichskanzler, geführt wurde, hatten Rommels Widersacher im Oberkommando der Wehrmacht genügend gegen ihn in der Hand. Dabei hatte Rommel noch wenige Wochen vor dem Attentat einen von ihm als unnötig und als unsoldatisch erachteten, erneuten Treueschwur der Feldmarschälle pro Hitler unterschrieben. Er hatte am 1. Oktober 1944, zwei Wochen vor seinem erzwungenen Suizid, ein Schreiben an Hitler, in dem er sich – nichtsahnend – für seinen militärischen Untergebenen Speidel verwandte, noch einmal mit einem absoluten Loyalitäts-Bekenntnis abgeschlossen (Schluss: „Nur ein Gedanke beherrscht mich immer, zu kämpfen und zu siegen für unser neues Deutschland. Heil, mein Führer.“).
Im Jahr 1943 bezog die Familie Rommel den Lindenhof in Herrlingen. Dieser war vorher Teil eines 1939 aufgelösten jüdischen Landschulheims, aus dem die Begründerin Anna Essinger mit ihren Zöglingen 1933 nach England geflohen war. Die Bewohner des dann noch auf dem Gelände eingerichteten jüdischen Zwangs-Altersheims waren 1942 deportiert worden."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Rommel
Erwin Rommel wurde am 14. Oktober 1944, in Herrlingen bei Ulm, von zwei Generäle der Wehrmacht besucht, die Ihn vor die Wahl stellten, entweder eine Giftkapsel zu nehmen, oder sich vor dem Volksgerichtshof wegen der Verstrickung in das Attentat auf Hitler am 20.Juli 1944 zu verantworten.
Erwin Rommel entschied sich für die Giftkapsel um seiner Familie die Sippenhaft zu ersparen. An der Stelle seines Todes, zwischen Herrlingen und Wippingen, steht ein Denkmal das an Ihn erinnert.
Zu erwähnen ist sicherlich auch, das sich jedes Jahr zu seinem Todestag, Veteranen an seinem Grab treffen.
Das Denkmal steht an einer parallel zur jetzigen Landstrasse verlaufendem Feldweg. Es ist umwachsen von ein paar Bäumen und ist durch einige Steine "eingefasst".
Auf dem an der Stelle aufgerichtetem Stein befinden sich zwei Tafeln. Zum einen die Tafel mit dem Namenm und dem Todesdatum und zum anderen die Tafel mit der Inschrift:
am 14.10.1944 zum Freitod
gezwungen ! Er nahm den
Giftbecher und opferte sich,
um das Leben seiner Familie
vor den Schergen Hitlers zu retten.
Eine genaue Ortsangabe des Denkmals finden sie in Form einer Google-Earth Marke hier zum download:
Google Earth Ortsmarke - Denkmal Erwin Rommel
Anmerkung: Die Google-Earth Marke funktioniert nur in Verbindung zu einer bereits installierten "Google Earth" Applikation. Google Earth bekommen sie kostenlos unter diesem Link --> Google Earth Download













