Die Keltenschanze zwischen Laichingen und Hohenstadt liegt in unmittelbarer Nähe zweier Grabhügel der Kelten aus der sogenannten Hallstattkultur.
Über einen Feldweg gelangt man bis auf einige Meter an die Viereckschanze (Keltenschanze) heran. Das Gebiet ist umzäunt und wird von einem Landwirt genutzt.
Keltenschanzen finden sich vor allem in Süddeutschland und heute weiss wohl keiner mit Gewissheit welchem Zwecke sie dienten. In Bayern wurden bis heute ca. 280 Schanzen entdeckt. Eine Viereckschanze kann man sich als viereckige Wallanlage vorstellen, die außen von einem Graben umgeben ist. Die Bedeutung bzw. Funktion dieser Anlagen wird heute noch heftig diskutiert. Keltenschanzen bzw. Vierecksschanzen werden auch als Nemeton bezeichnet.
Auch an der Viereckschanze zwischen Laichingen und Hohenstadt kann man einige typische Merkmale sehen. Die Ecken der Anlage sind erhoben. Die Schanze ist geografisch genau in Nord- Südrichtung angelegt. Wobei im Süden der Eingang zur Schanze war. Diesen Eingang sieht man auch heute noch in Form eines Einschnittes in der Mitte des südlichen Walls. Niemals wurde der Eingang der Schanzen im Norden gewählt, was wohl Glaubensgründe hatte.
An der südlichen Seite der Anlage kann man überdies auch noch gut der Graben erahnen der sich um die Anlage erstreckte. Einige der Theorien über die Schanzen klingen plausibel. So stehen Theorien im Raum das die Schanzen Gutshöfe besser gestellter Kelten gewesen sein könnten.Aber auch die Kultplatz Theorie ist denkbar.
Wer mehr über Viereckschanzen erfahren möchte kann unter folgendem Wikipedia Link mehr erfahren --> Wikipedia Link Viereckschanzen
Informationen und erklärende Text zu den Bauwerken und speziell den Viereckschanzen in Bayern findet man hier --> Viereckschanzen in Bayern
Eine genaue Ortsangabe der Keltenschanze finden sie in Form einer Google-Earth Marke hier zum download:
Google Earth Ortsmarke - Keltenschanze zwischen Laichingen und Hohenstadt













